Salzburg, 2014


Die Idee:
Freiheit –besonders im Hinblick auf die Freiheit der Frau, an einem selbstgewählten Ort ANZUKOMMEN künstlerisch aufgearbeitet zu präsentieren, die Erwartungen, Erlebnisse, Auseinandersetzungen, Diskriminierungen zu kommunizieren um den tatsächlich versuchten Aufbruch aus trüber dunkler Vergangenheit in die Zeit der Freiheit, Gleichberechtigung und Verbundenheit aller Menschen, der gesamten Schöpfung erleben zu lassen, da alles aus derselben Materie geschaffen zu sein scheint – nennen wir es Sternenstaub.
Wir alle sind gleich beeinflusst von der Gravitation, alles ist ganzer Teil und Teil des Ganzen (siehe Astro- und Teilchenphysik Zitat aus: Der Standard, 2.10.2013 / Peter Illetschko befragt Jochen Schieck: … Die Frage nach der Beschaffenheit der dunklen Materie ist eine der brennendsten in der modernen Physik. Was liegt da zwischen jenen fünf Prozent Materie, die wir kennen? Was steckt hinter der nicht Licht reflektierenden, also nicht sichtbaren Materie, die in gängigen kosmologischen Modellen 24 Prozent des Universums ausmacht?..).
Der Inhalt:
Fokus auf Frauen und diskriminierte männliche Gruppen
Brasilien
Juni/Juli 2014:Fußball-WM in Brasilien: Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung, menschenverachtende und diskriminierende Werbekonzepte großer Weltkonzerne, Ausbeutung von Frauen und Intoleranz gegenüber homosexuellen Männern.
Salzburg
Wie steht es in unserer Stadt mit Toleranz und Akzeptanz für Menschen die hier fremd oder anders sind und wie steht es mit SportlerInnen und Kreativen? Sind sie nur vermarktete Aushängeschilder für Großevents – oder kommen sie an als BotschafterInnen spezifischer Kulturen und Lebensformen?
Sind wir alle aus dem gleichen Stoff?
Die Kunstformen:
Performances, Aktionen, Interventionen, Musik und Tanz, die sich im Pavillon, im Park und Stadtraum und virtuell (Internet) abspielen
Installationen, Skulpturen, Bilder, Photo, Videos, für die Ausstellung entwickelt
Trainingseinheiten und Workshops
Organisation: Marianne Figl, Andrea Beringer, Sayoko Kaschl
Kuratorin und Gesamtleitung: Marianne Figl